Internationale Kontakte

Studienfahrt nach Kehl – voyage scolaire en mars 2020

Im Zeitraum zwischen dem 9. und 13. März haben wir, der Französischkurs des neunten Jahrgangs der IGS Gifhorn, zusammen mit Frau Köhler und Frau Sokolowski eine Studienfahrt nach Kehl unternommen. Dabei haben wir viele verschiedene Sachen erlebt.

Am Montag um 9:00 Uhr ging es schon mit dem Zug am Wolfsburger Bahnhof los. Wegen der langen Zugfahrt wurde am ersten Tag in Kehl nicht sonderlich viel unternommen. Wir kamen erst einmal im Hotel an und richteten unsere Zimmer für die nächsten Tage ein. Anschließend sahen wir uns die Kleinstadt an und gingen essen.

Am nächsten Tag haben wir die Stadt Straßburg in Frankreich mit der Straßenbahn besucht, da die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich nicht weit entfernt war. Es stand eine Rundführung durch Straßburg mit einem Audioguide an. Der Audioguide führte uns zu unterschiedlichen Orten, wo dann z.B. über ein Gemälde in der Kathedrale Notre-Dame etwas erzählt wurde. So erfuhren wir viel über berühmte Gebäude oder Orte der Stadt. Dazu gehört die erwähnte Kathedrale Notre-Dame, der Palais Rohan, die Fachwerkhäuser (La Petite France) oder die Kanäle. Nachdem wir fast die ganze Stadt erkundet hatten, konnten wir unsere Französischkenntnisse bei der Essensbestellung unter Beweis stellen. Anschließend wurde das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst (Musée d’Art moderne et contemporain de Strasbourg) besucht. Dort bekamen wir eine deutsche Führung durch das Museum, wo wir Bilder von berühmten Künstlern wie Picasso oder Monet oder verschiedene Skulpturen z.B. des Künstlers Hans Jean-Arp oder auch Kunstobjekte betrachten konnten. Die Rundführung zeigte die verschiedenen Kunstepochen und die große Veränderung der Kunst im Laufe der letzten Jahrhunderte. Darunter fiel z.B. die abstrakte Kunst (von Werken von Kandinsky oder Kupka), der Surrealismus oder der 1960er bekanntwerdende Fluxus. Wir durften uns selbst sogar an die abstrakte Kunst heranwagen und selbst eine Zeichnung mit Papier und Bleistift anfertigen.

Am Mittwoch fuhren wir erneut nach Straßburg. Auf dem Tagesplan stand das Museum von Tomi Ungerer. Bei der erneuten Führung erhielten wir viele Informationen von Tomi Ungerer und erfuhren sehr viel von seinem künstlerischen Leben. Er hat z.B. für die New York Times gearbeitet oder Kinderbücher wie „Der Mondmann“ oder die „Autobiographie eines Teddybären“ geschrieben. Nach einem informationsreichen Besuch des Museums, durften wir den freien Nachmittag wieder in Straßburgs Innenstadt verbringen. Es wurden typische französische Spezialitäten wie Macarons verspeist, in Souvenirläden herumgestöbert und noch mal die Innenstadt ein wenig besichtigt.

Am selben Tag ging es noch zum Lieu d‘Europe, ein Informationszentrum über die Europäische Union. Dort erfuhren wir etwas über die Geschichte der EU: die Funktion Europas im Alltag, seit wann die EU existierte, welche Länder Mitglied in der EU sind oder welche Personen im Parlament in Straßburg sitzen. Dabei konnten wir auch unser Wissen in Form eines Quiz testen, z. B. welche Hauptstädte der EU zu welchen Ländern der EU gehörten.

Leider wurden dann die weiteren geplanten Aktivitäten am Donnerstag durch die Einstufung von Straßburg (Elsass-Lothringen) (durch das Robert Koch Institut (RKI)) als Corona Risikogebiet unerwartet gebremst.

Dies führte dazu, dass wir am Donnerstag nicht mehr nach Straßburg fahren durften. So nutzten wir unsere Zeit anders, indem wir uns auf unseren Zimmern mit Gesellschaftsspielen beschäftigten, oder die restliche Zeit in Kehl verbrachten. Am Freitag verlief die Rückfahrt recht reibungslos und wir kamen glücklicherweise gesund nach Hause.

Trotz der anfänglichen Corona-Situation konnten wir viel über die Kultur und Kunst der Stadt Straßburg sowie der französischen Lebensart lernen und sind froh, dass wir die Fahrt durchführen und erleben konnten!

 

Juliana M. (9B)

Schüleraustausch mit Pamplona - ein Rückblick

2018 konnten wir das Colegio San Cernin in Pamplona als Partnerschule gewinnen und so im Schuljahr 2018/2019 zum ersten Mal einen Schüleraustausch durchführen. An diesem nahmen überwiegend Schüler/innen aus Jg. 9, aber auch zwei Schüler aus Jg. 8 teil.

 

Im Dezember 2018 besuchten uns die spanischen Austauschschüler mit ihren Lehrern Sara und Raúl in Gifhorn. Neben dem Besuch der IGS standen viele kulturelle Unternehmungen auf dem Plan. Dazu gehörten neben dem weihnachtlichen Keksebacken in der schuleigenen Lehrküche, dem Besuch der Gifhorner Innenstadt sowie der Fahrt zum Goslarer Weihnachtsmarkt (inklusive Stadtführung) auch eine Fahrt nach Berlin, die eins der kulturellen Highlights dieser Woche darstellte. Besonders viel Spaß hatten die Schüler/innen beim Schlittschuhfahren in der Autostadt. In Wolfsburg besuchten wir jedoch nicht nur die Autostadt, sondern auch das Phaeno, wo viel experimentiert werden konnte. Das Wochenende verbrachten die Schüler/innen individuell in ihren Gastfamilien.

 

Im März 2019 erfolgte dann unser Gegenbesuch in Pamplona. Hier verbrachten wir eine tolle Woche. Natürlich interessierte uns auch, wie die Schule in Spanien aussieht, sodass wir uns sowohl die Schule anschauten als auch im Unterricht hospitierten. Wie bereits in Deutschland standen auch in Spanien verschiedene Unternehmungen auf dem Plan, um Land und Leute besser kennenzulernen. Hierzu gehörten u.a. die Stadtführung in Pamplona, die Besichtigung der dortigen Stierkampfarena sowie die Fahrt zum Palacio Real (ehemaliger königlicher Palast) nach Olite. Ein besonderes Highlight in Spanien war der Tagesausflug ans Meer nach San Sebastián. Bei wunderschönem Wetter schauten wir uns diese tolle spanische Stadt an. Vom Monte Urgull (Berg Urgull) hatten wir eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und die Stadt. Außerdem besuchten wir das Aquarium in San Sebastián. Die übrige Zeit verbrachten die Schüler/innen in ihren Gastfamilien, wo sie weitere neue Erfahrungen sammeln und sich intensiver mit der spanischen Sprache beschäftigen konnten.

 

Auch in Bezug auf die kulinarischen Köstlichkeiten konnten die Schüler/innen beispielsweise die Tortilla de Patatas, Churros oder die allseits beliebten Tapas probieren.

 

Es war ein sehr schöner und gelungener erster Schüleraustausch. Aus diesem Grund freuen wir uns, diesen Austausch auch in diesem Schuljahr weiterführen zu können.

 

Projet franco-allemand – Virtuelles deutsch-französisches Projekt

Der Französischkurs des 9.Jahrgangs hat unter der Leitung von Frau Klauss von April bis Mitte Juni 2019 gemeinsam mit einem Lycée aus Frankreich (Morteau) an einem deutsch-französischen Projekt gearbeitet. Dabei wurde wöchentlich eine Doppelstunde im Unterricht verwendet. Die Projektarbeit erfolgte über die Plattform ETwinning, die länderübergreifende Projekte und Schulpartnerschaften fördert. Den Link dazu finden Sie hier.

Zu Beginn teilten meine französische Kollegin und ich die deutsch-französischen Tandems ein. In diesen Tandems sollten sie projektorientiert arbeiten. Thematisch sollte es um die deutsch-französische Freundschaft gehen. Die Projektarbeit bestand aus verschiedenen Phasen:

 

Phase 1: Vorstellungsrunde

 

Phase 2: Thematische Arbeit zu den deutsch-französischen Institutionen

 

Phase 3: Feedback zur Präsentation

 

Phase 4: Verfassen eines abschließenden Kommentars zum Projekt und zur Entwicklung der deutsch-französischen Freundschaft

 

In der ersten Phase stellten sich die Schüler gegenseitig vor, indem sie in der Zielsprache eine Sprachnachricht/ ein Video aufnahmen. In diesem Video stellten sie sich nach festgelegten Kriterien vor. Anschließend formulierten sie weitere Fragen im Forum an den Austauschpartner. Viele Schüler nutzten auch andere Kommunikationswege für den Austausch.

Für die zweite Phase wählten die Lernenden eine deutsch-französische Institution, wie beispielweise Arte, das Deutsch-französische Jugendwerk, etc., aus und erstellten dazu in Kooperation mit ihren Partnern PowerPoint-Präsentationen, jeder in seiner Zielsprache. Dafür recherchierten sie im Internet.

Für die dritte Phase wurden die Präsentationen auf der Plattform hochgeladen und dem Austauschpartner zur Verfügung gestellt. Dieser sah sich die Präsentation an und gab ein detailliertes Feedback zu Inhalt und Sprache.

In der letzten Phase beurteilten die Teilnehmer die Entwicklung der deutsch-französischen Freundschaft, indem sie einen Kommentar verfassten und dabei auf ihren Lernzuwachs eingingen. Außerdem gaben sie Feedback zur Projektarbeit. Abschließend überreichte ich ihnen einen Kompetenzpass, der die durch das Projekt erworbenen Kompetenzen aufführte.

Dies war die erste Projektarbeit, die ich virtuell über eine Plattform in Kooperation mit einer anderen Schule durchgeführt habe. Die Projektarbeit hat großen Spaß gemacht und auch die Schüler meldeten „diese andere Art von Unterricht“ positiv zurück. Ich werde versuchen, auch zukünftig mit meinen Französischkursen weitere Projekte durchzuführen. So können internationale Kontakte geknüpft werden, es kann gemeinsam thematisch gearbeitet und voneinander gelernt werden!

K.Klauss

Fachleitung Französischkurs 9

Studienfahrt nach Kehl: Découverte de la culture française!

Unser Französischkurs aus dem 9. Jahrgang hat Anfang März eine Studienfahrt an die französische Grenze nach Kehl unternommen. Dabei wurde insbesondere die Stadt Strasbourg durch Tagesfahrten erkundet. Beispielsweise gab es eine Führung durch das Europäische Parlament mit einem kleinen Film in einem 360° Kino und der Besichtigung des Plenarsaals. Zu dieser Zeit konnten wir sogar eine Sitzung live miterleben, weil dort die "Euroscola" gerade stattgefunden hat. Auch den Europarat konnten wir an einem dieser Tage besichtigen und zu seinen Aufgaben Informationen erhalten. Eine Führung durch die Stadt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit Audio Guides durfte natürlich auch nicht fehlen. Wir sind beispielsweise im Viertel la Petite France gewesen und konnten am Wasser entlang schlendern und die Architektur der Fachwerkhäuser bewundern. Zeitweise gab es auch Phasen zur freien Verfügung und die Schülerinnen und Schüler durften ihre Zeit selber gestalten. Diese wurde u.a. dafür genutzt, ein Pixel-Museum anzuschauen, das Stadion zu besichtigen oder die kulinarische Vielfalt der elsässischen Spezialitäten zu probieren. Insgesamt war es eine schöne, interessante und auch politisch und sprachlich lehrreiche Fahrt, die die Gruppe noch weiter hat zusammen wachsen lassen. Ich würde gerne so eine Fahrt noch einmal organisieren und mit einem Französischkurs durchführen. Bis auf den kleinen Zwischenfall auf der Hinfahrt (vereinzelte Schüler blieben mit Lehrerin fast im Zug) hat alles reibungslos geklappt und die Schülerinnen und Schüler hatten Spaß und haben viel dazugelernt. Im Folgenden ein paar fotografische Eindrücke der Fahrt.


K. Klauss, Leitung Französischkurs 9



IGS Gifhorn: Musikalischer Schwerpunkt: Chorklasse
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IGS Gifhorn: Naturwissenschaftliche Schwerpunktklasse: Forscherklasse
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Spanischunterricht an der IGS Gifhorn
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IGS Gifhorn: Lernen durch Lehren
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IGS Gifhorn: Erlebnispädagogische Tage
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IGS Gifhorn: Arbeit im Lernbüro
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IGS Gifhorn: Pausenliga in der Mittagspause
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IGS Gifhorn: Angebote in der Mittagsfreizeit
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Coach-Ausbildung an der IGS Gifhorn
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